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Internationales

Stipendium für Praktikum im Ausland

Die Bernstein Köllner Stiftung mit Sitz in Stuttgart-Feuerbach hat ein Stipendium „Interkulturelles Lernen“ für angehende Erzieherinnen und Erzieher ins Leben gerufen. Kooperationspartner ist die Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik in Stuttgart. Das Stipendium fördert die konkrete Begegnung mit der islamischen Kultur durch ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die Broschüre mit allen Informationen kann als pdf-Datei heruntergeladen werden.

Wir machen mit: Bewerbung für den Deutschen Kita-Preis

Die Bernstein Köllner Stiftung hat eine Bewerbung für den Deutschen Kita-Preis eingereicht. Begründung: "Die Förderung der interkulturellen Kompetenz von Erzieherinnen und Erziehern zur Stärkung der Chancengerechtigkeit insbesondere jener Kinder, die nichtdeutscher Herkunft sind. Ziel ist, pädagogischen Fachkräften eigene Erfahrungen mit der islamischen Kultur im Ausland zu ermöglichen, um eine kultursensible Haltung in den Kitas auszubauen." Als Kooperationspartner werden unter anderem die Botnanger Fachschule und der Kindergarten der Fachschule genannt.

Zertifikate für Natalie und Maxi

Erfolgreiche Stipendiatinnen:
Natalie Loy und Maxi Heilmeier haben nach gelungener Durchführung des Kita-Praktikums inklusive Abschlussbericht und Evaluation ihre Zertifikate erhalten, unterschrieben von der Fachschule und der Bernstein Köllner Stiftung.

Herzlichen Glückwunsch!

Abflug zum Kita-Praktikum nach Sarajevo

Last call Sarajevo - im August 2019:
Demnächst beginnt das Boarding für Laura und Florian, dann steigt der Flieger in die Luft und bringt die beiden an ihre künftige Praktikumsstelle in Bosnien.

Bevor es im September in der Kita Rosica losgeht, gibt es zunächst Intensiv-Sprachunterricht und eine kleine Rundreise durch das interessante Land.

Florian und Laura erhalten das Stipendium 2019

Im Februar wurden in einem Bewerbungsverfahren die neuen Stipendiaten für das Auslandspraktikum ab Sommer in Sarajevo ausgewählt: Laura Kurzendörfer und Florian Schwemmer. Im Sommer 2019 werden sie nach Sarajevo in Bosnien fliegen, um dort ein Praktikum in einer Kindertagesstätte zu machen, in verschiedenen Einrichtungen zu hospitieren und das Land kennen zu lernen. Die Stuttgarter Zeitung berichtet über das Projekt.

"Da wir in Deutschland in einer multikulturellen Gesellschaft leben, halte ich es als angehende Fachkraft für sehr wichtig, Erfahrungen mit den unterschiedlichsten Sprachen, Kulturen, Bildungsplänen und auch Religionen zu sammeln. Dies geschieht am besten, wenn man selbst eine Zeit lang in einem anderen Land gelebt hat. Ich freue mich darauf, meine Erfahrungen und mein Fachwissen mithilfe des Praktikums in Sarajevo zu erweitern. Dadurch fällt es mir im späteren Berufsleben sicherlich leichter, mich in die Lage von Menschen zu versetzen, die eine andere Herkunft haben und möglicherweise kaum etwas verstehen."
Laura Kurzendörfer

"Durch die Lerninhalte in der Erzieherausbildung und den täglichen Umgang mit Menschen in der Kita und in der Schule habe ich mich persönlich weiterentwickelt. Ich freue mich auf das Auslandspraktikum als nächsten Schritt in meinem pädagogischen Werdegang und ich bin bereit dazu, mich neuen Herausforderungen und Unbekanntem zu stellen. In unserer vernetzten und multikulturellen Welt ist es wichtiger denn je, einander Verständnis, Toleranz und Wertschätzung entgegen zu bringen. Ich freue mich besonders darauf, als Mann ein Praktikum in einem muslimisch geprägten Land zu absolvieren, das womöglich noch stärker von weiblichen Erzieherinnen geprägt ist, als dass es bei uns in Deutschland der Fall ist."
Florian Schwemmer

Natalie und Maxi waren 2018 zum Praktikum in Sarajevo
Die beiden Stipendiatinnen kurz vor dem Abflug.

Zunächst absolvierten die beiden Stipendiatinnen einen Intensiv-Sprachkurs, kombiniert mit Kulturfahrten. Anschließend arbeiteten sie in unterschiedlichen Kitas in Sarajevo und Umgebung.

Maxi sagt: "Da Kinder in Deutschland in einer multikulturellen Gemeinschaft aufwachsen, ist es umso wichtiger, sich als angehende pädagogische Fachkraft mit anderen Kulturen und Religionen auseinanderzusetzen, um die Kinder mit ihren Familien bestmöglich unterstützen zu können."

Natalie ergänzt: "In Bosnien möchte ich gerne meine interkulturelle Kompetenz, meine Fremdsprachenkenntnisse und meine Selbständigkeit weiterentwickeln. Denn zu meiner Freude bringt es mir Mut, auf etwas Neues zuzugehen, sowie Selbstvertrauen, für etwas verantwortlich zu sein."

Offenheit, Herzlichkeit und Lebensfreude: Stipendiatin 2017

Im Sommer 2017 reiste Marie Christin Bahr zum Kita-Praktikum nach Istanbul. Sie nutzte das Stipendium der Bernstein Köllner Stiftung für einen Blick auf die pädagogischen Konzepte in der Türkei.  Die Pressemitteilung kann als pdf-Datei heruntergeladen werden.

Das nehme ich fürs Berufspraktikum mit: Die Offenheit, Gastfreundschaft, Herzlichkeit, Spontaneität und Lebensfreude der Menschen, die ich in der Türkei so oft erlebt habe und die mich immer wieder berührt hat, möchte ich mit hineintragen in mein Berufspraktikum und die Zusammenarbeit mit den Eltern. So blicke ich also zurück auf eine bunte, erlebnisreiche Zeit in der Türkei und gleichzeitig gespannt auf die Zeit, die nun im deutschen Kindergarten vor mir liegt.

Marie Christin Bahr

Eindrücke von Land und Leuten - fotografiert von Marie Bahr

Gegenbesuch aus Istanbul

Anfang des Jahres 2017 war die Leiterin der Kita in Istanbul zu Besuch in Stuttgart.

Die Pressemitteilung kann als pdf-Datei heruntergeladen werden.

Zertifikate für die ersten Stipendiatinnen

Oberkirchenrat Werner Baur überreichte im November 2016 die Zertifikate für das Praktikum in Istanbul an Gloria Schmid und Ana Maria Brinkmann - im Auftrag der Bernstein Köllner Stiftung und der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Stuttgart. Die Zertifikatsübergabe erfolgte zu Beginn des Tags der offenen Tür zum 70-jährigen Jubiläum der Fachschule. Der Pressebericht kann als pdf-Datei heruntergeladen werden. Die Stuttgarter Zeitung berichtete über die Erfahrungen der Stipendiatinnen.

Bericht aus dem Praktikum in Istanbul

Im September und Oktober 2016 waren Gloria und Amrei in Istanbul in der Kita M. E. B. Özel Sakli Dünyam Anaokulu.

"In diesen Wochen hatte ich viele schöne Erlebnisse mit den türkischen Kindern", berichtet Gloria. "Um eine Beziehung aufzubauen, Sympathien zu verspüren und Liebe weiterzugeben, braucht man keine Sprache!" Der komplette Bericht kann als pdf-Datei heruntergeladen werden. Das Interview mit Gloria bei radio m  kann als Podcast angehört werden.

Rahmenbedingungen

  • Bis zu zwei Personen können sich pro Jahr um ein Stipendium bewerben.
    Bewerbungsschluss ist im Dezember.
  • Die Dauer des Praktikums beträgt sechs Wochen im Gastland (September/Oktober).
  • Das Praktikum findet in einer Tageseinrichtung für Kinder statt.
  • Die Unterbringung erfolgt in Gastfamilien oder studentischen Wohngemeinschaften.
  • Die fachliche und persönliche Begleitung übernimmt die Fachschule.
  • Zur Vorbereitung muss ein Sprachkurs absolviert werden.
  • Die Erfahrungen im Praktikum werden in einer schriftlichen Abschlussarbeit reflektiert.
  • Nach erfolgreichem Abschluss des Praktikums wird ein Zertifikat ausgestellt.
  • Eine anschließende Tätigkeit in einer Kita in Feuerbach ist erwünscht.
    Eine Adressliste kann als pdf-Datei heruntergeladen werden.
Wer kann sich bewerben?

Bewerben können sich volljährige Schülerinnen und Schüler der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Stuttgart:

  • nach Abschluss des Oberkurses – vor Beginn des Berufspraktikums
  • nach Abschluss der PiA-Ausbildung – vor Antritt einer Stelle
  • Eine anschließende Tätigkeit in einer Kita in Feuerbach ist erwünscht.
    Ein Adressliste kann als pdf-Datei heruntergeladen werden.

Bewerbungsverfahren

  • Interessierte erstellen ein Motivationsschreiben mit der Darlegung, warum sie dieses Praktikum aus fachlicher Sicht durchführen wollen und was sie sich davon versprechen.
  • Die Bewerbung wird im Sekretariat der Fachschule abgegeben.
  • Bewerbungsschluss ist am 18. Dezember 2018.
  • Im Frühjahr 2019 finden Bewerbungsgespräche mit den Bewerberinnen und Bewerbern statt. Daran nehmen Verantwortliche der Fachschule und der Bernstein Köllner Stiftung teil.