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Highlights

Wir waren dabei: Fair von Anfang an!
Kongress im Hospitalhof

Programm als pdf-Datei zum Herunterladen

Unsere Fachschule engagierte sich im Auftrag des Trägervereins als Kooperationspartner des Kongresses "Fair von Anfang an!". Einen Bericht gibt es auf der Website der Evangelischen Landeskirche.

Der Kongress am 8. April 2019 im Hospitalhof beschäftigte sich mit der Frage, wie bereits in Kindergärten mit der Sensibilisierung für eine faire und nachhaltige Welt begonnen werden kann. Wie wird das Thema in der Erzieherausbildung aufgegriffen? Welche praktischen Handlungsmöglichkeiten gibt es? Die Pressemitteilung zum Kongress kann als pdf-Datei heruntergeladen werden.

Lehrkräfte und SchülerInnen der Evang. Fachschule für Sozialpädagogik Stuttgart beteiligten sich an Workshops und einer Podiumsrunde.

Thema "Nachhaltigkeit" ist Teil des Curriculums

Birgit Deiss Niethammer, Direktorin der Fachschule, erläutert, warum das Thema des Kongresses zum Profil der Erzieherausbildung in Botnang passt:

"Für uns ist in der Ausbildung wichtig zu vermitteln, dass unser Handeln und die Maßstäbe, die wir haben, in jedem Fall Auswirkungen auf andere Menschen und deren Lebensbedingungen in Gegenwart und Zukunft haben.

Seit vielen Jahren führen wir deshalb mehrwöchige fächerübergreifende Projekte durch, die gleich zwei Bildungsbereiche in den Blick nehmen: Zum einen die berufliche Bildung in unserer Fachschule, zum andern die frühkindliche Bildung, für die wir die Erzieherinnen und Erzieher ausbilden. Unsere Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich in diesen Projekten exemplarisch mit den Themen Klimagerechtigkeit, fairem Handel oder Kinderarbeit. Sie setzen sich dabei mit der Frage auseinander, welche Zusammenhänge zwischen dem eigenen Lebensstil und den Lebensbedingungen anderer Menschen oder Generationen bestehen. Und sie entwickeln Ideen, wie bereits in der Arbeit mit Kindern und Familien in Kindertageseinrichtungen Grundlagen gelegt werden können, verantwortlich für die Welt und für die Menschen mit Ressourcen umzugehen.

Bildung für nachhaltige Entwicklung bedeutet für uns als Ausbildungsstätte in kirchlicher Trägerschaft in besonderer Weise Verantwortung für die Bewahrung der Schöpfung zu übernehmen. Es gehört zu unserem evangelischen und friedenspädagogischen Profil, mit den Schülerinnen und Schülern gemeinsam Handlungsoptionen zu entwickeln, die dazu beitragen, ihrem Beruf zukunftsgerichtet gestalten zu können."