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Highlights

Exkursionen und Besichtigungen

Manga zeichnen - ein Beispiel für Graphic Novels

Aus den beiden Unterkursen besuchten 16 Studierende die Ausstellung "Graphic Novels. Aktuelle deutsche Comic-Romane" in der Galerie Stihl in Waiblingen. Bei einer Führung erfuhren wir einiges über die Entstehung dieses noch recht jungen Genres in der Kunst. Vor allem aber staunten wir über die unterschiedlichen Stile und Inhalte, bewunderten die teils großformatigen und doch fast fotorealistischen Bleistiftzeichnungen neben fantasievollen, malerisch-zarten Arbeiten und kontrastreichen Tuschebildern aktueller Künstler und Künstlerinnen.

Im anschließenden Workshop ging es darum, selbst zum Zeichenstift zu greifen. "Mangas" waren hier das Thema. Die Figuren mit ihrem speziellen Ausdruck sind Motive, die nicht jedermanns Gefallen finden, die den Studierenden beim nächsten Schulkindpraktikum jedoch vielleicht wieder begegnen werden. Sie nachzuzeichnen war jedenfalls eine mit Spaß verbundene Herausforderung.

Annemarie Steiner, Dozentin

Forscherfabrik in Schorndorf: Naturwissenschaft und Technik zum Anfassen

Zum Abschluss der Unterrichtseinheit (mit dem wirklich etwas sperrigen Titel) "Naturwissenschaftliche und technische Lern- und Bildungsprozesse eröffnen, begleiten und erfahrbar machen" besuchte eine Gruppe aus dem Oberkurs 2 die Forscherfabrik in Schorndorf. Ein großzügig angelegter Forscher-Parcours regte an, die Stationen zu unterschiedlichen Naturphänomenen und technischen Errungenschaften zu erproben. Spiele und Experimente zu Licht, mit Wasser, zu unterschiedlichen Energieformen und -quellen, zum Klima und vieles mehr sorgten für viel Spaß und Staunen und warfen einige Fragen auf, denen man nun weiter nachgehen könnte.

Bei einer abschließenden Reflexionsrunde vor Ort wurden auch einige kritische Aspekte und Fragen zu dieser Form des "Forschens für Kinder" benannt: Wie sinnvoll sind vorgefertigte Experimente? Verhindert die große Vielfalt an Stationen womöglich eine vertiefte Beschäftigung mit einem Thema? Wie viel Informationen können Kinder überhaupt aufnehmen? Durch solche Fragestellungen zeigten die Studierenden, dass sie sich mit dem Thema der Begleitung von Kindern beim Forschen intensiv auseinandergesetzt haben und eine professionelle Haltung einnehmen, die sie in der sozialpädagogischen Praxis auch vertreten können.

Annemarie Steiner, Dozentin

Fachtag: Lerngeschichten - Das Tüpfelchen auf dem i

Die Oberkurse besuchten den Fachtag "Lerngeschichten - Das Tüpfelchen auf dem i" im Hospitalhof in Stuttgart. Zusammen mit 800 BesucherInnen erlebten sie die Präsentationen der drei Referentinnen aus Neuseeland - dem Ursprungsland dieser Art von Bildungsdokumentation - und ließen sich neu für die Lerngeschichten begeistern. Interessant waren die  Weiterentwicklungen: Lerngeschichten für Erzieherinnen und Lerngeschichten zum familiären und kulturellen Hintergrund der Kinder.

Annegret Lutzeyer, Dozentin

Kinder- und Familienzentrum St. Josef

Der Oberkurs 2 - einschließlich des Seminarkurses aus dem Studienmodell - erlebte vor kurzem eine Exkursion ins Kinder- und Familienzentrum St. Josef (KiFaZ) im Stuttgarter Osten.

Die Führung durchs KiFaZ übernahm netterweise Mathias Vogel, ein ehemaliger Absolvent unserer Schule.

Es ging dabei um Fragen wie: Was ist ein "Early Excellence Center/EEC"? Was geschieht in einem "Familienzentrum"? Erläutert wurden Themen wie Integrierte Angebote, KiTA als Partner und Zentrum für Kinder und ihre Familien und vieles mehr - fachlich und mit Geschichten und Erlebnissen aus dem Alltag. Die 1,5 Stunden vergingen wie im Flug!

Annegret Lutzeyer und Alexandra Maier
Dozentinnen

Besuch der Riverbank Primary School in Cardiff

Ende September fuhr wieder eine Klasse in die Stuttgarter Partnerstadt Cardiff/Wales. Neben vielen anderen Programmpunkten besuchten wir die Riverbank School, eine Schule für Kinder mit verschiedenen Beeinträchtigungen. Was die Schülerinnen und Schüler neben der überwältigenden Gastfreundschaft besonders beeindruckte, war die Freude, mit der die Schulleiterin Amanda Gibson-Evans die vielen Tiere der Schule präsentierte: Ein schwarzes Schwein, Hasen, Gänse und Hühner tummeln sich auf der Schulfarm und motivieren die Kinder, sich mit offenen Sinnen die Welt zu erschließen.

"Again, they all loved it and learned a lot", twitterten die Gastgeber über unseren Besuch. Ja, so sehen wir das auch!

Regine Böhm
Dozentin

Studienfahrt nach Cardiff

Im Schuljahr 2014/2015 konnten zwei Klassen nach Cardiff in England fahren, in die Hauptstadt von Wales. Im Mittelpunkt standen Hospitationen in Kleingruppen in verschiedenen Nursery Schools, die jeweils zwei halbe Tage besucht wurden. Dort hospitierten unsere Schülerinnen und Schüler in einer Gruppe, beobachteten die Arbeit der Nursery Teachers und Teaching Assistants und nahmen Kontakt zu den Kindern auf.
Zum Programm gehörte außerdem ein gemeinsamer Besuch eines Integrated Children´s Centres, hier besser bekannt unter dem Namen Early Excellence Centre, der Besuch einer Schule für Kinder mit Beeinträchtigungen, des Techniquest Museums, einem naturwissenschaftlichen Museum in Cardiff Bay, sowie eine Führung durch das ehemalige Kohlebergwerk Blaenavon, das die Auszeichnung „Unesco-Weltkulturerbe“ trägt.
Spaß machte auch ein Stadterkundungsspiel, bei dem durch verschiedene Aufgaben erste Kontakte zur Bevölkerung geknüpft werden und dadurch die Scheu, englisch zu sprechen, überwunden wird.

Klassenfoto der Stuttgarter Fachschule für Sozialpädagogik während der Studienfahrt nach Cardiff in England.
Schülergruppe in Cardiff
Studienfahrt der Stuttgarter Fachschule für Sozialpädagogik nach Cardiff: Zur Erinnerung wird ein Klassenfoto geknipst.
Schülergruppe in Cardiff