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Highlights

Keine Kinderarbeit für unseren Wohlstand
Vortrag der Erzieherinnen-Stiftung

Benjamin Pütter, Referent

In vielen Produkten, die täglich konsumiert werden, steckt Kinderarbeit. Vom Teppich über Kleidung bis hin zum Grabstein: Kinder müssen schuften, damit diese Produkte nach Europa billig exportiert und verkauft werden können. Benjamin Pütter, Experte gegen Kinder­arbeit und Berater beim katholischen Kinderhilfswerk „Die Sternsinger“, verfolgt seit über 30 Jahren
dieses Thema. Er selbst deckte skandalöse Zustände in Indiens Teppichindustrie und Natursteinproduktion auf und nahm an vielen Befreiungsaktionen von Kindern teil.


Im Rahmen der Erzieherinnen-Stiftung berichtete Benjamin Pütter am 1. Juni 2017 von seiner Arbeit in Indien. Mitveranstalter waren der Weltladen Botnang, das Bezirksamt Botnang, Engagement Global und Dienste für Mission, Ökumene und Entwicklung (DIMOE) mit dem Zentrum für Entwicklungsbezogene Bildung.

Benjamin Pütter engagiert sich seit vielen Jahren, um die Situation von ausbeuterischer Kinderarbeit zu ändern. Dazu gehören für ihn folgende Schritte:

  1. Befreiung der versklavten Kinder aus den Steinbrüchen und Teppichknüpfereien
  2. Schulbildung für die Kinder
  3. schulbegleitende Berufsausbildung für die Kinder
  4. Einkommen schaffende Maßnahmen für die Eltern
  5. Aufklärungsarbeit vor Ort
  6. Lobbyarbeit in Indien
  7. Netzwerkbildung mit ähnlichen Initiativen

Was können WIR tun? Der Referent nennt vier Punkte:

  • persönliches Konsumverhalten ändern
    z. B. Website - von der Regierung geprüfte Siegel: www.siegelklarheit.de
  • Aufklärungsarbeit in Deutschland
  • Lobbyarbeit
  • Netzwerkbildung

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