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Highlights

Willkommen in der Schulgemeinde

Wir treffen uns als Schulgemeinde regelmäßig im Foyer, nicht nur um Informationen auszutauschen, sondern auch um die Feste des Kirchenjahres gemeinsam zu erleben. Diese Events werden gemeinsam vorbereitet und durchgeführt. Alle bringen sich ein.

Kraft tanken: Gassi gehen und mehr

Was könnte uns im Schulalltag gut tun, wo können wir Kraft tanken? Das fragten wir uns in der Schulgemeinde und es gab verschiedene Anregungen für die Studierenden: Lifekinetik, Musik machen, zusammen singen, eine biblische Geschichte erzählt bekommen, einen Segen erhalten, einander vorlesen, Bilder malen, Ball spielen ...

... oder draußen mit Straßenkreide malen, zum Beispiel einen Hund! Und dann mit ihm Gassi gehen, ja, das kann eine Möglichkeit sein, um Kraft zu tanken.

Was wünschen sich die Studierenden? ZEIT: Zeit für Gemeinschaft, miteinander essen, miteinander singen,  Zeit für "bewegte Pause", Zeit, um sich miteinander und alleine auf Klausuren und Prüfungen vorzubereiten ... 

Märchen aus dem Orient

Märchen eröffnen und verbinden Welten – sie enthalten jahrhundertealte Weisheiten, die in wunderschönen Geschichten verpackt sind.

Das konnten wir in der Schulgemeinde mit Märchenerzählerin Soheila Hosseini erleben. Sie entführte uns in den Orient und erweckte in ihrer lebendigen Erzählweise zur Freude der eingeladenen Kindergartenkinder und der Studierenden der Fachschule Töpfe zum Leben, zauberte den Duft von Safran und Rosenblüten herbei und ließ uns über die bildhaften Beschreibungen von Personen und Gegenständen schmunzeln.

Wahlpflichtangebot Schreibwerkstatt

Das Berufskolleg stellte in der Schulgemeinde die Ergebnisse aus der Schreibwerkstatt „Nonsensreimerei“ von Ulla Stauber vor. Das gereimte Rezept ist weniger zum Nachkochen, eher als Anregung zum Selberreimen empfohlen:

Man nehme ...

Eine Schüssel
und geb hinzu
zwei Schnürsenkel (vielleicht vom Schuh).
Die Farbe „braun“ schütte hinein.
Und ein Stück Gurke – aber klein.
Eine Prise Pfeffer, eine Salz.
Und ein Schluck Essig aus der Pfalz!
Ein Tässchen Öl zu guter Letzt.
Schnell verrühren, dass nichts zersetzt.
Im Backofen bei 90 Grad.
Fertig ist der Schuhsalat!

DAVID RÖSSLE (Schüler des Berufskollegs)

Ich schenke euch ein neues Herz ...

Die erste Schulgemeinde im neuen Jahr war der Jahreslosung gewidmet. Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch (Hesekiel 36,26). Dazu haben wir uns gemeinsam mit einem Text der evangelischen Theologin Annette Kurschus beschäftigt und im Anschluss ein großes Herz gebildet - hier ist es zu sehen:

Schulgemeinde im neuen Schuljahr

Hier treffen Welten aufeinander – die Schulgemeinde stellt ihr Programm vor.

Die ganze Welt trifft sich in der Botnanger Fachschule

Jede und jeder von uns ist eine Welt für sich – mit allerhand im Gepäck an Erfahrungen, Prägungen, Vorbildern…
„Wir teilen unsere Welt (mit) und erleben gemeinsam: Meine Welt ist noch nicht die ganze und auch nicht die einzig richtige, aber ein Teil der EINEN Welt, unserer Gemeinschaft“, sagte Schulleiterin Birgit Deiss-Niethammer in ihrer Ansprache beim Eröffnungsgottesdienst zum neuen Schuljahr. „Und diese Ausbildungsgemeinschaft wollen wir mit dem Blick nach vorne gemeinsam gestalten. Wir freuen uns auf Sie!“ Beim gemeinsamen Schulstart in der Schulgemeinde wurde deutlich: Wir beginnen neu miteinander. "Nicht was wir in unserem Weltgepäck mitbringen ist entscheidend, sondern was aus uns werden kann – als Einzelne in dieser Gemeinschaft", betonte die Schulleiterin.

Umsonst und Draußen

Das Gleichgewicht finden – für sich und mit anderen.
Ausbalancieren.
Sich trauen, auch wenn's wacklig ist.
Sich ins Spiel bringen und gemeinsam etwas im Spiel erleben.
Das haben wir in der Schulgemeinde Ende Juni miteinander rund ums Schulhaus ausprobiert.

Märchenerzählerin Odile Néri-Kaiser

Odile Néri-Kaiser, Stuttgarter Märchenerzählerin und Gründerin des Vereins Ars narrandi, war wieder bei uns in der Schulgemeinde zu Gast – unter der Überschrift „Flucht und Vertreibung“. Diese Frage beschäftigt uns immer wieder in den Veranstaltungen der Schulgemeinde, da wir miteinander auf dem Weg sind, die komplexen Themen „Verlust von Heimat, Vertreibung, Flucht und Neubeginn“ zu bearbeiten.

Odile Néri-Kaiser brachte uns einen ganzen Reigen an Geschichten mit. Sie begann mit einem Märchen für Kinder, das von einem Flötenspieler erzählte, der durch die Hilfe unscheinbarer Tierchen wie einer Ameise sein Glück machte.

Wunderbar, wie Frau Néri-Kaiser ihre Figuren zum Leben erweckt: sie deutet Melodien an, wandert durch die Wüste, lässt die Blätter in den Bäumen rauschen … und nimmt uns mit in ihren Geschichten, die fern von uns beginnen und doch vor unserer Haustüre und auch in uns geschehen.

Ihre Geschichten machen unsere Augen, Ohren und Herzen auf und sensibilisieren uns für die fliehenden Menschen, die mehr sind als Nachrichten in Zahlen, Streitereien über Begrenzungen, Tageskontingente und immer höher werdende Zäune.

Präsentationen aus den Wahlpflichtangeboten

Ein buntes Programm gab es in der Schulgemeinde am Anfang des Jahres. Berufskolleg, Unterkurs und PiA präsentierten Ausschnitte aus den Wahlpflichtangeboten:

  • Der Gitarrenworkshop bei Herrn Klehr gab ein kleines Konzert.
  • Dann folgten Einblicke in das „Ausdrucksspiel aus dem Erleben- Jeux dramatiques“ von Frau Stauber. Schüler/innen beschrieben die wesentlichen Merkmale dieser Art des Rollenspiels und veranschaulichten sie am Beispiel des Märchens von Frau Holle.
  • Ein Wahlpflichtangebot der praxisintegrierten Ausbildung von Frau Abendschein und Frau Böhm befasste sich mit der Herstellung, der Theorie und Praxis zu Persona Dolls. Persona Dolls sind etwa 80 cm große Puppen, die mit einer eigenen Geschichte ausgestattet werden, einem Namen, einer oder mehrerer Sprachen, einer Herkunftsgeschichte, einem Zuhause, die Vorlieben und Ängste haben. Die Studierenden berichteten über den arbeitsintensiven Herstellungsprozess der Puppen und über die pädagogische Arbeit mit Persona Dolls. Mit Hilfe dieser Puppen können mit Kindern Dialoge gerade auch über schwierige Erfahrungen wie Ausgrenzung aufgrund sozialer Ungleichheit, Herkunft, Hautfarbe, Sprache etc. geführt werden.
  • Schließlich noch die Wahlpflichtgruppe „Zirkus“, die wieder eine abwechslungsreiche Show bot: Studierende der Unterkurse tanzten, jonglierten, schluckten Feuer, ließen Teller kreisen, setzen sich auf ein Nagelbrett, gingen über Scherben und bildeten Pyramiden – unter der Anleitung des Jongleurs Alexander Bopp (www.alexbopp.eu).

Wege gehen, Perspektiven sehen, Ideen entwickeln

Die erste Schulgemeinde im Jahr 2016 stand unter dem Motto „Wege gehen, Perspektiven sehen, Ideen entwickeln“. Regine Klingsporn und Ulla Stauber vom Planungsteam der Schulgemeinde hatten dazu den Eingangsbereich der Schule mit Segelschnüren bespannt und Schnüre für weitere „Wege“ und „Perspektiven“ bereitgehalten. Die Studierenden knüpften weitere Strecken an und hängten an die Schnüre persönliche Aussagen zu vorbereiteten Satzanfängen wie:

  • „In diesem Jahr möchte ich auf alle Fälle ...“
  • „In diesem Jahr möchte ich auf keinen Fall ...“
  • „Das möchte ich in diesem Jahr für mich bzw. das möchte ich für jemanden tun ...“

Anschließend waren alle zu einem Spaziergang durch die Installation und zum Austausch über die aufgehängten Aussagen eingeladen. Dieser Jahresauftakt sollte Begegnung, Austausch, aber auch Innehalten ermöglichen und uns dafür sensibilisieren, im Umgang mit uns selbst und anderen unseren differenzierten Blick zu schulen.

Ulla Stauber, Dozentin

Trilogie im Advent

Adventskranz im Foyer - umrahmt von den Schiffchen der Hoffnung.

Meine Hoffnung und meine Freude,
meine Stärke, mein Licht,
Christus meine Zuversicht,
auf dich vertrau' ich und fürcht' mich nicht.

Dieses Lied aus Taizé war der Rahmen für unsere diesjährige Trilogie im Advent. Hoffnung, Freude, Stärke, Licht und Zuversicht - wie sehr wünschen wir uns das in einer Welt, die oft so ohne Hoffnung, so dunkel scheint, die uns wenig zuversichtlich in das Heute und Morgen schauen lässt.

Wir haben miteinander überlegt: Was kann Hoffnung und Freude in unser Leben bringen? Freundschaft zum Beispiel. In der Woche nach dem des ersten Advent waren Studierende und Dozentinnen der Brünner Akademie wieder bei uns zu Besuch - zum elften Mal - und dieser lebhafte Austausch erfüllt uns mit Freude, auch wenn wir oft mit ernsten gesellschaftspolitischen Fragen beschäftigt sind. Dieses Mal ging es viel um die europäische Flüchtlingspolitik, besonders natürlich um die unterschiedliche Politik in Tschechien und Deutschland.

Schülerinnen und Schüler beschrifteten die Schiffchen der Zuversicht und Hoffnung.

Die Schulgemeinde in der zweiten Adventswoche überschrieben wir mit „Und alle werden satt“. Sie war der Legende um den heiligen Nikolaus gewidmet. Es ging um die Hoffnung und Zuversicht, dass alle Nahrung bekommen. Nikolaus hat eine Schiffsladung organisiert - dazu passend falteten wir Schiffchen und hielten darauf unsere Gedanken fest: Was macht uns satt? Woher schöpfen wir Kraft, Hoffnung und Zuversicht? Und was wünschen wir uns für die Welt, in der wir leben?

In der dritten Adventswoche ging es im gemeinsamen Singen um Zuversicht und Vertrauen. Dazu haben wir ein Gedicht von Christa Spilling-Nöker ausgewählt, das mit den Zeilen endet:

Ein Engel ist nicht mit Flügeln gekommen.
Gott hat sich den Menschen zum Boten genommen.

Ulla Stauber, Dozentin

Verabschiedung Hausmeister Herr Jetter

(Zu singen auf die Melodie von Jingle Bells:)

Schlüssel klirrt, Schlüssel klirrt,
Schlüssel klirrt ganz hell,
Herr Jetter hier, Herr Jetter da
und schon ist er zu Stell'.


Wir sagen Dankeschön!

Dankeschön für über 30 Jahre, die Herr Jetter mit seiner Kraft und seinem Einsatz an unserer Fachschule als Hausmeister gewirkt hat. Wir sagen Ende November 2015 Ade und Tschüß und auch auf Wiedersehen!

Erntedankfest

Erntedankfest

Wenn ich dankbar bin, lenke ich den Blick auf die guten Dinge in meinem Leben.

 

 

Anfang Oktober fand in der Schulgemeinde die Erntedankfeier statt. Bei der Feier stand die stärkende und helfende Kraft der Dankbarkeit im Zentrum. Am gemeinsam zusammen gestellten Buffet, konnten sich im Anschluss an die Feier alle stärken. 

Einweihung des öffentlichen Bücherschranks

An der Stuttgarter Fachschule für Sozialpädagogik gibt es einen offenen Bücherschrank im Foyer. Zwei Schülerinnen suchen nach interessanter Lektüre.
Öffentlicher Bücherschrank

Die Idee des öffentlichen Bücherschranks geht auf die Aktionskünstler Michael Clegg und Martin Guttmann zurück. Sie errichteten Anfang der 1990er Jahre Bücherschränke im öffentlichen Raum und ihre Idee wird seither von Bürgerstiftungen und Bürgerinitiativen weiterverbreitet. Öffentliche Bücherschränke stehen an öffentlichen Plätzen, in Parks, an Bushaltestellen, in Fußgängerzonen, in Cafés, manchmal werden ausgediente Telefonzellen genutzt. Im Sommer 2013 haben wir im Foyer unseren eigenen öffentlichen Bücherschrank eingeweiht: Als Möglichkeit, um in Pausen zu lesen, Bücher auszuleihen, mitzunehmen und zu behalten und/oder gegen ein anderes Buch zu tauschen, Bücher mitzubringen ...

Präsentationen aus dem Wahlpflichtunterricht

Am letzten Montag vor den Sommerferien gab es in der Schulgemeinde Präsentationen aus der Wahlpflicht der Unterkurse und des Berufskollegs. Der Chor eröffnete die Präsentation mit einem Beitrag, dann wurden Wahrnehmungsspiele zum Mitmachen angeboten: Mit geschlossenen Augen auf einem Bein stehen, Klänge und Geräusche zuordnen, Gegenstände auf eine bestimmte Art durch die Reihen der Studierenden weitergeben – das waren konkrete Übungen und Einblicke für alle. "Clapping hands" beeindruckte durch synchrones Klatschen in Hände, auf Brust und Beine, aufgelockert mit Fingerschnipsen, Stampfen und Klopfen. Und schließlich die Vorführungen des Angebots "Zirkuspädagogik" mit Einrad, Tanz, Jonglage, Akrobatik, Nagelbrett, Scherben und Feuerschlucken – dazu gibt es hier einen kleinen Filmauschnitt:

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