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Highlights

Besondere Projekte und Präsentationen

Im Rahmen des Unterrichts werden immer wieder einzelne Themen in kreativen Projekten vertieft. Hier gibt es einen kleinen Einblick:

Welcher Charakter steckt im Stein?

Zum Abschluss des Jahresthemas "Porträt und Selbstporträt" wagten sich 16 Studierende aus der Klasse PiA3 daran, Köpfe und Gesichter aus Specksteinen herauszuarbeiten. Unter dem Motto "Begegnungen" stellen sich diese einzigartigen Charakterköpfe im Eingangsbereich der Fachschule vor: Phantastische Wesen treffen auf einen Krieger und allerlei Tiere, das Glücksschwein begegnet dem Waldelf und ein grimmiger König will überhaupt niemandem begegnen ...
Jede Figur erzählt durch ihren Ausdruck und in einem kleinen, beigelegten Text ihre Geschichte die vielleicht auch etwas über die Person verrät, die sie hergestellt und erschaffen hat.

Annemarie Steiner, Dozentin für Ästhetische Bildung

 

Eine Welt: Globales Lernen in der Erzieherausbildung

In vier Bausteinen beschäftigen wir uns im Frühjahr 2017 mit Fragen von Globalisierung, Gerechtigkeit, Kinderrechte, Flucht und Vertreibung:

  • Baustein 1: Unterrichtsprojekt Kinderarbeit
    In den Fächern Deutsch/Arbeitsmethoden und Religionspädagogik findet ein Projekt zum Thema Kinderarbeit statt. 
  • Baustein 2: Impulstag "Flucht und Vertreibung"
    Wir gestalten einen Projekttag zum Thema „Flucht und Vertreibung" in Zusammenarbeit mit Engagement Global und mit Referentinnen aus dem Programm "Bildung trifft Entwicklung". In Gruppen erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler zentrale Fragen: Wie sehen die Fluchtbewegungen aus? Welche religiösen Gründe gibt es für Flucht? Wie kann man Fluchtursachen wirksam bekämpfen?
  • Baustein 3: Vortrag gegen Kinderarbeit
    Vortrag am 1. Juni um 18 Uhr im Rahmen der Erzieherinnen-Stiftung: Keine Kinderarbeit für unseren Wohlstand – Referent: Benjamin Pütter
  • Baustein 4: Autorenlesung "Train kids"
    Als Aktion im Rahmen der Schulgemeinde erleben wir eine Lesung mit Diskussion zu "Train kids" - mit dem Jugendbuchautor Dirk Reinhardt.

Entzückende Insekten

Es krabbelt an unserer Fachschule: Im Oberkurs entstanden aus Blätterdrucken, an denen weitergezeichnet wurde, kleine Insekten, die weder jucken noch stechen, sondern einfach entzückend sind!

Annemarie Steiner,
Dozentin für Ästhetische Bildung

Spielfiguren für die sozialpädagogische Praxis

Der Kurs PiA 3 fertigte im Lehrplanbereich Ästhetik Spielfiguren an. Neben dem altbekannten „Tütenkasper“, der aus Papiermaché oder Ton modelliert wurde, entstanden aus Schaumstoff herausgearbeitete Handpuppen, die mit vielfältiger Mimik bespielt werden können.

Die Kursteilnehmer aus PIA 3 können nun in der Praxis die Anwendung der im Unterricht entstandenen Spielfiguren erproben.

Helga Abendschein, Dozentin für Ästhetische Bildung

Oishii - Japanische Esskultur

Der Oberkurs besuchte die Oishii-Sonderausstellung zur japanischen Esskultur im Lindenmuseum. Im Rahmen einer Fortbildung für Erzieherinnen und Erzieher gab es außerdem eine Einführung in das museumspädagogische Konzept des Lindenmuseums, das völkerkundlich geprägt ist. Dieser Besuch schloss an eine im Herbst durchgeführte Führung durch die Ausstellung Food in Fellbach an, wo das Thema aus künstlerischem Blickwinkel durch die Museumspädagogik aufgegriffen wurde.
Helga Abendschein, Dozentin für Ästhetische Bildung

Exkursion zum Mal-Ort

Die Berufskolleg-Klassen besuchten einen sogenannten Mal-Ort nach Arno Stern in Stuttgart. Er wird von Heidemarie Mungenast betrieben. Das Konzept Mal-Ort wurde nach dem Ende des letzten Weltkriegs in Paris von Arno Stern entwickelt, als dieser mit Waisenkindern zu malen begann. Die Wände des Mal-Orts sind mit Packpapier abgedeckt. Darauf werden die weißen Malpapiere geklebt. In der Mitte des Raumes befindet sich ein Tisch mit 18 leuchtenden Gouache-Farben und sehr hochwertigen Pinseln. Beim Malen geht es um das reine Tätigwerden – ohne Bewertung oder Beurteilung. Die hier gewonnenen Erfahrungen können den Studierenden in der Praxis wichtige Impulse für die Konzeption und Ausrichtung eigener Mal-Einheiten geben.
Helga Abendschein, Dozentin für Ästhetische Bildung

Seht, was Hände alles können!

Wahlpflichtangebot im Unterkurs: Aus Filz und anderen Materialien haben wir Spielfiguren entwickelt, hergestellt und bespielt. Die Ergebnisse werden nun in der Sozialpädagogischen Praxis vom Kleinkindalter bis in das frühe Grundschulalter eingesetzt.
Helga Abendschein, Dozentin für Ästhetische Bildung

Porträtwerkstatt

Gruppenbild der PiA3-Klasse: Alle Gesichter sind digital übereinandergelagert.

In der Porträtwerkstatt setzten wir uns im Ästhetik-Unterricht künstlerisch und digital mit dem eigenen Porträt auseinander. Die Kunstgeschichte kennt Porträts als „Genre“ seit dem Altertum. Der PiA-Kurs untersuchte, wie sich das Porträt in den letzten 2000 Jahren in der Kunstgeschichte entwickelt und verändert hat. Überlagerte Porträts, die klassische Klapp-Buch-Methode und Porträt-Puzzles auf Fotographien wurden angefertigt und mit ihnen experimentiert. Ein Blick auf das Porträt in der Malentwicklung des Kindes war ein spannender Abschluss der Porträtwerkstatt. Für die großzügige Unterstützung des Projekts danken wir der Firma Photo Planet, Stuttgart sowie Cewe-Fotoparadies.
Helga Abendschein, Dozentin für Ästhetische Bildung

Zeichnen mit Licht

Im Oberkurs-Unterricht zum Thema „(Gestalten mit) Licht und Schatten“ gab es zum Abschluss die Aktion "Lichtzeichnen" – mit beeindruckenden Fotos als Ergebnis.
Annemarie Steiner, Dozentin für Ästhetische Bildung

 

Schatten und Licht

Im Rahmen der Bildungsziele in Naturwissen-schaften und Ästhetik findet in den Oberkursen das Projekt "Schatten und Licht" statt. Startpunkt ist eine museumspädagogische Fortbildung mit Führung und Experimenten im Lindenmuseum Stuttgart. Vertieft wird das Thema im Unterricht durch die detaillierte Beschäftigung mit dem Phänomen "Licht und Schatten" sowie durch die naturwissenschaftliche und ästhetische Auseinandersetzung in der Herstellung von Kerzen.

Kann aus Zufall Kunst werden?

19 Studierende aus dem Unterkurs besuchten die Ausstellung „[un]erwartet – die Kunst des Zufalls“ im Kunstmuseum Stuttgart. Fast schon philosophische Gespräche über Zufall und Religion oder Zufall und Mathematik, den Zufall im Lebensalltag, über Schicksal, Vorbestimmung und Wahrscheinlichkeitsberechnungen stimmten uns ein, den Zufall in der Kunst zu betrachten und zu erleben. Bilder, die aus Telefonnummern hervorgehen, eine Sammlung von Stuttgart-Souvenirs aufgereiht im Ikea-Regal wurden uns ebenso nahegebracht wie etwa die Frottagen von Max Ernst.
Als Abschluss inszenierten und produzierten wir unsere eigenen Zufälle mit Gegenständen, wie Klebeband, Zeitungen, Spielkarten, Gummihandschuhe, Wolle, Scheren, Stifte, Geschenkband, einer Pappmaske – und uns selbst.
Kann daraus Kunst werden?
Annemarie Steiner, Dozentin für Ästhetische Bildung

Kreative Filzarbeiten

Im Fach Ästhetik haben wir kreative Filzarbeiten hergestellt. Filzen ist eine ganzheitliche Methode, die viele verschiedene Sinneserfahrungen ermöglicht und sich für die sozialpädagogische Praxis eignet.

Entstanden sind Fadenspiele, Fingerspielobjekte „Himpelchen und Pimpelchen“, Rechenmäuse für die Vorschulkinder, Mäppchen, Wärmflaschenhüllen und Kirschkernkissen.

Helga Abendschein, Dozentin für ästhetische Bildung

FOOD - Ökologien des Alltags

Der Oberkurs war zur Exkursion bei der 33. Trienale der Kleinplastik in der Alten Kelter in Fellbach. Das Thema FOOD "Ökologien des Alltags" wurde im Ästhetikunterricht unter dreidimensionalen und naturwissenschaftlichen Aspekten ausgewertet. Dabei entstanden eigene Skulpturen und Montagen aus nicht EU-Normgerecht gewachsenem und deshalb vom Verkauf ausgeschlossenem Obst und Gemüse: Karotten in inniger Umarmung, Kommunikation zwischen Birnen, Kürbisherbstgesicht, der Stuttgarter Hauptbahnhof und vieles mehr.
Helga Abendschein, Dozentin für ästhetische Bildung

Kulinarische Museumspädagogik

Klee original
Klee kulinarisch

Die Oberkurse und die PiA-Klasse verabschieden sich 2016 mit „kulinarischer Museumspädagogik“ von der Fachschule. Die Studierenden hatten die Aufgabe, sich ein Kunstwerk auszusuchen und davon ausgehend eine kulinarische Umsetzung zu entwickeln. Die Plakatgestaltung und das Vorstellen der essbaren Umsetzung war zugleich eine Übung für die bevorstehende Präsentationsprüfung. Hierbei musste die Gruppe zuerst eine kurze Bildbeschreibung präsentieren, eine Interpretation zum Kunstwerk darstellen und gleichzeitig das Kunstwerk kulinarisch-praktisch umsetzen. Anschließend wurden die Ergebnisse bewundert und verzehrt. Eine Exkursion in die Werkstatt des museumspädagogischen Dienstes der Stadt Stuttgart KUBIS und eine Bildbetrachtung im Kunstwürfel ergänzten die Unterrichtseinheit.
Helga Abendschein, Dozentin für ästhetische Bildung

Mondrian original
Mondrian kulinarisch
Rothko original
Rothko kulinarisch

Stuhl-Verwandlungen

"Ich bin ein Stuhl – ein ziemlich alter Stuhl."
18 junge Frauen aus dem Oberkurs haben 18 alte Stühle mutig und kreativ bearbeitet: Es wurde gesägt und geschliffen, gefräst und geraspelt, gebohrt und gehämmert, bemalt und beklebt, besprüht und geleimt. "Ich habe mich in dieser Zeit ziemlich verändert. Der alte Lack ist ab, neue Farbe kam drauf ... Ich bin ein verwandelter Stuhl.
Meine ganze Geschichte über die Stuhl-Verwandlung gibt es zum Nachlesen."
Annemarie Steiner, Dozentin für ästhetische Bildung

Kunst im Fenster: Handpuppen und Spielfiguren

Zurzeit sind Kunstwerke aus dem PiA-Unterricht bei "Kunst im Fenster" ausgestellt. Das Fenster befindet sich in der Franz-Schubert-Straße 64 in Botnang. Präsentiert werden künstlerische Exponate der Klasse PiA3 des Jahrgangs 2015/16. Die Arbeiten sind unter der Anleitung von Dozentin Helga Abendschein entwickelt und produziert worden.

Im Fach Ästhetik sind Handpuppen und Spielfiguren entstanden, die aus Schaumstoffklötzen herausgeschnitten und anschließend bemalt wurden.  Die Handpuppen können in der sozialpädagogischen Praxis in Kindergärten und Krippen eingesetzt und unter Anleitung der Studierenden mit Schulkindern selbst hergestellt werden können.

Mandala – Kreisbilder


Thema: Kreisbilder und Mandalaformen in der Natur,
in der Religion, in der Kunst wahrnehmen und selbst gestalten


Mandala-Vorbild aus der Natur.

Im Fach Ästhetik (Unterkurs und PiA) haben wir uns kritisch mit dem Thema Ausmal-Mandalas auseinandergesetzt. Dabei wurde auch der kulturgeschichtliche und religiöse Aspekt von Mandalas im Hinduismus einbezogen. Anschließend erprobten die Schülerinnen und Schüler verschiedene drucktechnische und weitere kreative Möglichkeiten, Mandalas zu gestalten. Ausgangspunkt war das Entdecken von Mandalabildern in der Natur – wie Jahresringe im Holz oder das menschliche Auge. Durch eine großzügige Blumenspende der Gärtnerei Seidenspinner konnten wir im Unterricht wunderschöne Blumenmandalas legen, herzlichen Dank!

Im Rahmen einer Fortbildungsveranstaltung für Erzieherinnen und Erzieher werden wir außerdem das Sandmandala besichtigen, welches Tibetische Mönche 1996 im Lindenmuseum ausgestreut haben, und museumspädagogische Beziehungen zum Thema herstellen.

Helga Abendschein
Dozentin für ästhetische Bildung

Gott ist für mich wie …

Die schützende Hand der Liebe
Im Miteinander ist Gott spürbar

Welche Bilder verwenden Kinder für Gott? Wie entwickeln sich diese Vorstellungen? Und wie beschreiben wir Erwachsenen Gott?

In der PIA-Klasse im 3. Ausbildungsjahr haben wir gemeinsam nach Antworten gesucht. Wir erarbeiteten, wie sich Vorstellungen über Gott bei Kindern und Erwachsenen entwickeln. Im Anschluss tauschten wir uns über unsere Bilder von Gott aus. Danach versuchte jeder, das für sich passende Bild für Gott zu finden. Dieses Motiv wurde dann im Fach Ästhetik mit Ton dargestellt.

Marcus Möllhoff, Dozent für Religionspädagogik
Helga Abendschein, Dozentin für Ästhetische Bildung

Gott verbindet grenzenlos
Gott ist Liebe - in guten und schlechten Zeiten
Gott bietet Schutz wie eine Höhle
Und siehe, ich bin bei euch alle Tage ...

Spiel-Fühl-Lernbuch

Mit den beiden Unterkursen haben wir im letzten Schuljahr ein besonderes Projekt im Bereich Werken durchgeführt. Jede Schülerin konnte ein individuelles Spiel-Fühl-Lernbuch herstellen - als Leporello oder Bilderbuch. Aus Stoffen, Wollresten, Knöpfen und Stickgarnen sind bezaubernde Mitmachbücher für Kindergartenkinder entstanden. Jedes Exemplar enthält verschiedene visuelle, akustische, taktile und olfaktorische Elemente, die das gewählte Thema mit allen Sinne erlebbar machen:

  • Spiel-Elemente zum Herausnehmen
  • Versteck-Teile zum Suchen
  • akustische Klangmöglichkeiten
  • unterschiedliche Oberflächen zum Tasten
  • Materialien zum Riechen

Die Schülerinnen haben das Projekt über mehrere Wochen durchgeführt, ein Thema entwickelt, die Abfolge im Buch geplant, Materialien beschafft und handwerkliche Techniken erlernt: Filzen, Häkeln, Stricken, Sticken, Spinnen, Knoten, Flechten, Weben und Nähen. Zum Abschluss wurden die Werke gemeinsam mit den Kindern des Fachschulkindergartens angeschaut, bestaunt und bespielt - mit viel Spaß!

Helga Abendschein
Dozentin an der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Stuttgart

Material auswählen.
Spiel-Fühl-Lernbuch erstellen.

Gesprächsführung mit Persona Dolls

Persona Dolls

Wie können wir Kinder zum kritischen Nachdenken anregen? Zum Beispiel durch Gesprächsführung mit Persona Dolls. Dies haben wir als handlungsfeld-übergreifendes Wahlpflichtprojekt im dritten Ausbildungsjahr der praxisintegrierten Ausbildung durchgeführt.

Sogenannte Persona Dolls sind Puppen, die zirka 80 cm groß sind und von Erzieherinnen in Gesprächskreisen mit Kindern eingesetzt werden. Die Themen, die dabei angesprochen werden, sind direkt dem Alltag von Kindergartenkindern entnommen: Ankunft eines neuen Geschwisterchens, Hänseleien in der Gruppe, Erlebnisse mit Menschen, die anders aussehen. Mit Hilfe von Persona Dolls können solche Themen angesprochen werden, ohne die Kinder bloßzustellen. Im erziehungswissenschaftlichen Unterricht werden Grundlagen des pädagogischen Ansatzes erworben, der hinter der Arbeit mit Persona Dolls steckt sowie Grundlagen der entsprechenden Gesprächsführung. Dabei wird zum Beispiel auch mit Übungen vor der Kamera gearbeitet. Im handwerklich-künstlerischen Unterricht stellt jede Schülerin in aufwändiger Arbeit eine eigene Puppe her.

Regine Böhm und Helga Abendschein
Dozentinnen an der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Stuttgart

Persona Doll zuschneiden
Persona Doll nähen
Persona Doll stopfen

Plastizierprojekt: Seifenschalen

In einem Plastizierprojekt unter dem Titel „Wasserströmung" setzten sich die Studierenden der Oberkurse mit dem Thema Plastik, Skulptur und Relief auseinander und verbanden am Ende beides zu einem aufeinander abgestimmten Gesamtkunstwerk.

Ausgangspunkt waren naturwissenschaftliche Experimente zur Bewegung des Wasser. Angeregt von diesen Eindrücken plastizierten die Studierenden eine Seifenschale aus Ton, in deren Oberfläche reliefartige Strukturen eingeprägt wurden. Die türkisfarbene Glasur gab der Arbeit einen Aspekt von Wasser. Aus verschiedenen Seifen wurden dann die "Bewohner" der Seifenschalen als Phantasiewesen geschnitzt. Dabei war es wichtig, dass das Objekt einen thematischen Bezug zur Seifenschale aufzeigte. Der Prozess verdeutlichte den Unterschied des Herstellungsverfahrens einer Plastik und einer Skulptur. Eine großzügige Seifenspende der Firma Speick hat uns dieses Projekt ermöglicht, herzlichen Dank dafür!

Helga Abendschein, Dozentin für ästhetische Bildung

Hörspiel

Genau hinhören zu können ist eine Schlüsselkompetenz, die man trainieren kann: Unter dem Motto "Ohrenkino- wenn Kokosnüsse wie Hufe klappern" erfahren Studierende des Unterkurses, wie viel Freude es macht, ein Hörspiel auf die Beine zu stellen. Sie denken sich Geschichten aus, sprechen Dialoge ein, jagen mit dem Aufnahmegerät nach Geräuschen und fügen das Material am Computer zusammen. Dabei bekommen sie Anregungen und Ideen, wie man Kinder für Worte, Stimmen, Geräusche und Musik sensibilisiert und ein Hörspielprojekt mit ihnen umsetzt. An unserer Fachschule wurde ein Hörspielzelt aufgebaut, in welchem die Besucher in ruhiger Atmosphäre in fremde Welten reisen konnten.

Dozentin Regine Laun-Haasis hat dieses Angebot umgesetzt mit der Unterstützung von Anja Schumacher, Projektkoordinatorin des Projekts "Ohrenspitzer" am Landesmedienzentrum Baden Württemberg. Die Ergebnisse aus dem Unterkurs sind auf der "Ohrenspitzer"-Seite abrufbar.

Regine Laun-Haasis, Dozentin

An der Stuttgarter Fachschule für Sozialpädagogik wird experimentiert: Wie kommen die Farben in den Regenbogen?
Naturwissenschaftliches Experiment Regenbogen

Naturwissenschaftliches Projekt: Wie kommen die Farben in den Regenbogen?

Mit dieser und vielen weiteren Fragen haben sich Studierende der Oberkurse im Lernfeld "Naturwissenschaftliche und technische Lern- und Bildungsprozesse eröffnen, begleiten und erfahrbar machen" beschäftigt. Nicht alle Fragen, die uns Kinder zu Naturphänomenen stellen, können wir auf Anhieb beantworten. Sie sind jedoch Anlass und Anregung, zum Forschen, Recherchieren, Erfinden und Experimentieren. Die Studierenden haben ihr eigenes Wissen zu einem frei gewählten Themenbereich überprüft und erweitert. Sie haben Überlegungen angestellt, welche Impulse Kinder zum Forschen ermutigen und welche Materialien dazu sinnvoll und nötig sind. Es ist oft nicht einfach, diesen Prozess auch sprachlich angemessen zu begleiten, und anspruchsvolle naturwissenschaftliche Themen verständlich zu erklären. Umso wichtiger ist es, selbst neugierig zu bleiben und zu üben, sich darüber auszutauschen. Oder wer von uns kann aus dem Stegreif (Kinder-)Fragen beantworten wie: Warum sind manche Bäume so groß? Was sind eigentlich Wolken? Wie kommt der Honig auf mein Brot? Warum ist es im Winter kalt? Warum können Schiffe schwimmen? Was ist ein Gewitter?

Annemarie Steiner, Dozentin für Ästhetische Bildung